Messungen

Messungen sind oft die Grundlage für objektive Gutachten. Es gibt unzählige verschiedene Messverfahren, je nachdem, welches Medium und welche Fragestellung behandelt werden soll. In Gebäuden müssen oft Schadstoffbelastungen begutachtet werden. Hierfür kommen unterschiedliche Messmethoden zur Anwendung:

Sich aktuell im Raum befindliche leichtflüchtige Verbindungen wie z.B. Lösungsmittel aus Farben, Lacken und Klebern werden am besten durch Raumluftmessungen erfasst. Hausstaubuntersuchungen eignen sich, um einen Überblick über die Gebäudehistorie zu erlangen, z.B. die zurückliegende Verwendung von PCP-haltigen Holzschutzmitteln.

Ist ein schadstoffverdächtiges Baumaterial lokalisiert, ergibt die Analyse einer kleinen Materialprobe, ob der Verdacht bestätigt oder widerlegt werden kann. Schadstoffe wie Asbest in verschiedensten Anwendungen, PAK als Parkettbodenkleber, PCB z.B. als Fugenmaterial und viele andere können durch Materialproben nachgewiesen werden. Einen Schritt weiter gehen Emissionsmessungen. Durch sie wird festgestellt, ob von einem schadstoffhaltigen Baumaterial auch tatsächlich gesundheitsgefährdende Beeinflussungen im Raum zu erwarten sind.

Feuchtemessungen sind oft der erste Schritt für die Beurteilung einer Schimmelpilzgefahr. Darüber hinaus gehen Luftkeimmessungen und Abklatschproben, um das tatsächliche Vorhandensein von Schimmelpilzen zu untersuchen.

Handystrahlung, Strahlungen von Sendemasten und von Schnurlos- Telefonen werden durch Hochfrequenzmessungen erfasst.

Zur Grundstücksbegutachtung werden die Medien Boden, Grundwasser und Bodenluft durch verschiedene Messvefahren bewertet. Das krebserregende, radioaktive Radon kommt aus dem umgebenden Gestein über undichte Stellen am Gebäudefundament in unsere Häuser. Um diese Stellen aufzuspüren, werden „Radon-Sniffing“- Methoden eingesetzt.



Raumluftmessung auf Asbest

Raumluftmessung auf PAK

Bodenluftmessung


 

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