Deponiealtstandorte

Müllhalde Nr. 1: Teile des Geländes einer Landesklinik, auf denen inzwischen Park- und Erholungsflächen angelegt worden sind, liegen auf einer alten, mehr als 10 m hohen Müllhalde. Gefahr für die Patienten und das Klinikpersonal droht zwar nicht, doch stellt die Halde ein erhebliches Gefahrenpotential für das Grundwasser dar, welches weitere Untersuchungen notwendig macht.

Müllhalde Nr. 2: Ein Kinderhort im Fürther Norden wurde auf einer ehemaligen Hausmülldeponie errichtet. Um die auf dem Außengelände spielenden Kinder wirksam zu schützen, mußte vor der Gestaltung der Freiflächen ein entsprechendes Sicherungskonzept aufgestellt werden.

Am effizientesten erwies sich ein gemischtes Vorgehen aus Auskofferung, Versiegelung und Überdeckung, abgestimmt auf die geplante Geländegestaltung.

Bei den Bauarbeiten wurde die Notwendigkeit dieser Maßnahme schnell ersichtlich. Bereits nach wenigen Zentimetern traten Glassplitter, Metallteile, bunt gefärbte, schwermetallhaltige Bodenbestandteile, Folien und Kunststoffe zu Tage, die sich aber gut separieren ließen. Die LAGA- Analysen an den Haufwerken ergaben so nur noch Schwermetall, PAK- und PCB- Belastungen, die durchweg kleiner als der Z2- Zuordnungswert lagen. Das ausgekofferte Bodenmaterial konnte so relativ preisgünstig verwertet werden.

Die Altlastsicherungsmaßnahmen und die Gartengestaltung sind inzwischen abgeschlossen worden, so dass der Hort wieder ganz den Kindern gehört.



3D- Darstellung der Altdeponie


 

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